Nach außen sicher – innen von Angst geprägt

Viele Menschen mit Angststörungen funktionieren nach außen hin tadellos. Sie präsentieren, entscheiden, führen – und leiden im Verborgenen unter einem inneren Alarmzustand, den sie verbergen.

Diese Diskrepanz kostet enorm viel Energie. Und sie wächst, je länger sie aufrechterhalten werden muss. Es gibt einen Unterschied zwischen Angst managen und Angst verändern. Viele Menschen haben gelernt, Situationen zu vermeiden, Sicherheitsverhalten zu entwickeln, Rückzugsstrategien aufzubauen. Das hält die Angst am Leben.

In der Therapie gehen wir einen anderen Weg: Verstehen statt Vermeidung. Veränderung statt Kompensation. Mit tiefenpsychologischer Arbeit und Teilearbeit – also dem Verständnis, dass in uns verschiedene innere Anteile wirken – ergänzt durch EMDR und hypnotherapeutische Methoden, je nach dem, was am wirksamsten ist.